Kleines Projekt oder Flucht vor Carl

Wir machen auf die letzten Tage des Schuljahres hin noch ein kleines Projekt.

„Alltag eines Jugendlichen in unserer modernen Umgebung“.

Ich habe erst gestutzt und mir gar nichts darunter vorstellen können, aber nach und nach hat uns meine Deutschlehrerin Frau Reinlich alles erklärt. Wir wurden in Gruppen aufgeteilt und jede Gruppe bekam eine bestimmte Aufgabe.

Jetzt darf jeder mal raten, wen ich als Partner bekam.

Nein, nicht Carl - ich hatte richtig Glück! Lilia.

Carl war mit seinen komischen Kumpels zusammen und bekam die Aufgabe „Wie leicht bekommt ein jugendlicher Alkohol und wie rechtfertigen sich die Verkäufer?“ Die drei haben sich natürlich gefreut wie junge Hunde.

Lilia und ich haben die Aufgabe: „Wie leicht bekommt ein Jugendlicher einen Job, was verdient er durchschnittlich und wie leicht oder schwer ist die Arbeit?“

Keine schlechte Aufgabe, wie ich finde. Und mit Lilia macht es bestimmt noch mehr Spaß.

Wir haben uns für morgen Nachmittag verabredet, um ein kleines Konzept zu machen und dann die ersten Versuche zu starten.

Ich habe Carl wohl doch länger los, als gedacht.

Nina, meine Schwester, hat glaube ich doch diesen Manuel kennen gelernt. Oder einen anderen dieser Zombies, denn sie sitzt seit Stunden mal hier mal da und schreibt SMS. Meine Mutter hat ihr beim Essen zwar gedroht, das Handy wegzunehmen, aber wann hätte das Nina schon je gestört?

Ich hoffe nur, dass mir der Anblick eines dieser Neandertaler erspart bleibt …

29.6.07 20:36

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